eForum zeitGeschichte 1/2 2003

Hoax or History?

Verschwörungsszenarien im World Wide Web als Herausforderung klassischer Historiographie

von Erwin Giedenbacher


"It ain't what you don't know that gets you into trouble.
It's what you know for sure that just ain't so."
Mark Twain

Das Internet hat in den letzten zehn Jahren immer größere Bedeutung für die Geschichtswissenschaften gewonnen. Einerseits wird es zunehmend als günstige Alternative für wissenschaftliche Publikationen genutzt, andererseits ist das Medium selbst zum Forschungsgegenstand der Human- und Sozialwissenschaften geworden.

Für den Fachhistoriker stellt sich das World Wide Web als faszinierende Fundgrube von alternativen, d. h. von der offiziellen Diskussion und den gängigen wissenschaftlichen Diskursen abweichenden Sichtweisen geschichtlicher Vorgänge dar. Der Bogen dabei spannt sich von Genealogen über reenactment-Fans bis zu den (leider) im Internet sehr stark vertretenen radikalen Gruppen wie z. B. Neonazis und Holocaust-Leugnern.1

Die Problematik bei der Erschließung von Quellen aus dem World Wide Web für die Fachwissenschaft ist eine vielfältige: Vorerst ist gerade für die Geschichtswissenschaft deren Flüchtigkeit von Bedeutung; man ist geradezu gezwungen, jegliche Internetseite zum späteren Beleg abzuspeichern.2 Ist dies gelungen, ist die Frage nach der AutorInnenschaft und der Intention einer WWW-Quelle eine weitere Herausforderung.

Die Evasivität einer Internet-Quelle geht darüber hinaus einher mit der Beschleunigung der Produzierbarkeit solcher Quellen: immer mehr Menschen können immer schneller immer mehr Seiten ins Internet stellen, die Unübersehbarkeit der Quellenkorpora steigt, die Meinungsvielfalt, besonders zu historischen Sachverhalten, scheint gegen unendlich zu gehen.

In diesem undurchdringlichen virtuellen Dschungel ist es nun Aufgabe des Historikers, nicht nur Quellen für die eigene Forschung zu finden und zu sichten, sondern auch selbst Information zu produzieren, um dem interessierten Internet-User im Wuchern der pseudo- und parahistorischen Internet-Sites ein seriöses Gegenbild liefern zu können, denn Information wird im World Wide Web immer stärker als Bildinformation, als "Ikon", geliefert.3

Der Internet-Diskurs zu klassischen historischen Verschwörungsszenarien, wie z. B. den Illuminaten, den Kennedy-Morden, aber vor allem zu den Hintergründen der Anschläge des 11. September 2001 ist mit den Analyse-Methoden und Fragestellungen der ebenso klassischen Quellenkritik zu untersuchen. Zentrale Bedeutung hat hierbei die Frage, inwieweit akademische Historiographie, die sich klar von "unseriösen" Geschichts- und Geschichtenschreibern abgrenzen zu können glaubt, im Zeitalter der (elektronischen) Manipulierbarkeit jeglichen Quellenmaterials den Anspruch höherer Plausibilität und Glaubwürdigkeit aufrechtzuerhalten vermag.

Von großer Bedeutung ist hier auch die Genese des WWW aus dem Internet bzw. dem ARPANet und die damit einhergehende Weiterentwicklung bestimmter kommunikativer Codes, die dem Medium Internet eigen sind und es in bestimmter Weise von anderen Medien unterscheiden. Das Internet ist zwar eine militärisch angeregte "Erfindung", die tatsächliche Entwicklung erfolgte jedoch zum Großteil an amerikanischen Universitäten, und diese waren es auch, die das neue Kommunikationsnetzwerk bereits in den 1970er und 1980er Jahren intensiv nutzten.4 Dabei waren es vor allem die Studierenden, die sich ihre virtual communities im cyberspace schufen. Aus diesen communities heraus generierte sich bereits vor der Einführung des World Wide Web eine rege alternative Diskurs- und Kommunikationskultur, die z. B. im Bereich der Geschichte und Geschichten bestehende "Erzählstränge" wie urban legends5 und Verschwörungstheorien6 aufnahm, weiterentwickelte und dem Medium entsprechend neu vernetzte.

Der im Laufe der 90er Jahre, zumindest in der "westlichen" Hemisphäre, immer einfacher werdende Zugang zum Medium veranlasste eine ständig wachsende Zahl von Menschen, die sich in ihren Meinungen und Ansichten von offiziellen Diktionen und Darstellungen oft nicht unterstützt oder sogar widersprochen sahen, ihre Versionen der Realität, der Wahrheit, ins Netz zu stellen, auf Reaktion und vielleicht Unterstützung durch Gleichgesinnte zu hoffen und so eine Bestätigung der eigenen Position zu finden. Das WWW bietet dabei die Möglichkeit, aus dem eigenen gesicherten (sozialen) Umfeld, mit der großen Welt "da draußen"7 zu kommunizieren - und festzustellen, plötzlich nicht mehr allein zu sein. Soziologische Untersuchungen, die die Vereinsamung des modernen Menschen vor dem Bildschirm zu belegen hoffen,8 gehen zumindest, was eine Vielzahl von peer-groups im Internet betrifft, fehl; die cybernerds, geeks etc., um extreme Ausprägungen von net-addicts zu nennen, fühlen sich im virtuellen Raum sehr wohl.

Das tut auch der Verschwörungstheoretiker, der per definitionem weiß, dass es da draußen eine im Dunklen operierende Gruppe gibt, die sich gegen sein individuelles und das Wohl der Menschheit im Allgemeinen verabredet hat. Und nun findet er endlich tausende Belege und Beweise genau dafür im Netz, ja noch viel mehr, neue Zusammenhänge tun sich auf, er stellt fest, dass er und viele andere einer seit Jahrhunderten andauernden Verschwörung auf der Spur sind.

Damit kommt verstärkt die historische Dimension dieser und ähnlicher Netzdiskurse ins Spiel und hier wiederum die Frage, wie sich die Geschichtswissenschaft zu diesen sich im virtuellen nicht akademischen Raum vollziehenden Kommunikationen stellt.

Ein Hauptstrang der Verschwörungstheoretiker im Netz ist die tatsächliche Vormachtstellung der USA im aktuellen Machtgefüge der Weltpolitik, deren Diskussion im WWW meist darin gipfelt, die Ungereimtheiten um den Ablauf der Anschläge des 11. September 2001 auf eine von den USA und deren im Hintergrund operierenden Machthabern inszenierte große Show zurückzuführen.9 Es sind ebenjene - um einige Eckpunkte dieser "Theorien" zu paraphrasieren - geheimen Machthaber, die, meist von der amerikanischen Ostküste aus operierend, bereits das Kennedy-Attentat inszeniert hatten, mit Hilfe der Familie Rothschild im 19. Jahrhundert die globale Finanzhoheit übernommen haben und mit Unterstützung des Illuminaten-Ordens10 im 18. Jahrhundert die Gründung der Vereinigten Staaten als pseudodemokratische Wiege der Weltbeherrschung inszeniert haben. Sie treffen sich regelmäßig im Hotel Bilderberg11 oder in Davos, lassen ihren Nachwuchs in Yale studieren und in die "Skull & Bones"-Bruderschaft aufnehmen, sie sind zum Großteil Juden, Antisemiten oder vielleicht alles zusammen. Ihr Symbol ist die Pyramide mit dem allsehenden Auge - wie auf der Ein-Dollar-Note abgebildet; teilweise verwenden sie aber auch Pentagramme, den Schädel Geronimos und vor allem die Zahl 23.12

Nun ist es scheinbar ein Leichtes, diese Darstellungen seriös zu widerlegen, handelt es sich dabei doch meist um nach dem Muster von "unterkomplexen Theorien" erstellte Diskursstränge, die willentlich oder unwissentlich unter Ausblendung oder Umdeutung von Information fungieren.13 Hierbei ergeben sich - nicht nur für den Historiker - mehrere Probleme:

Die interessierte Öffentlichkeit (und diese ist, besonders was den natürlich auch den Internet-Diskurs beherrschenden 11. September betrifft, sehr interessiert und sehr groß) hat kaum die Möglichkeit, über die gängigen Massenmedien hinaus, fundierte und allgemein verständlich formulierte seriöse Darstellungen zu konsumieren. Das liegt natürlich auch daran, dass fundiert recherchierte Information Zeit braucht.

Um beim konkreten Fall der Aufarbeitung des 11. Septembers zu bleiben und ein ebenso konkretes Forschungsproblem und -desiderat zu postulieren, stellen sich dem interessierten Wissenschaftler viele Hürden in den Weg, die bei eingehender Befassung mit dem Thema mit regelmäßigen Paranoia-Anfällen enden können.

1993 skizzierte Michael Hauben den Typus des "netizen", des in einen globalen Kommunikationsdiskurs eingebundenen Mediennutzers, dem auf Grund der Existenz des neuen Mediums Internet keine geographischen Zwänge mehr auferlegt werden könnten.14 Eine neue Form der globalen Demokratisierung und des freien Meinungsaustausches schien dank zunehmender kommunikativer Vernetzung der Erdenbürger plötzlich möglich - der amerikanische Grundwert der "freedom of speech" versprach ebenso eine Grundkonstante des Cyberspace zu werden.

Hat der neue, freie Kommunikationsraum tatsächlich der Meinungsvielfalt neue Diskussions- und Publikationsmöglichkeiten eröffnet - erinnert sei beispielsweise an die Zapatisten-Bewegung in Chiapas (Mexiko), die ihre Revolution offiziell zuallererst im Internet ankündigte -, so ist dennoch kaum ein Kommunikationsraum derart intensiv überwacht wie das World Wide Web. Die "National Security Agency" (NSA)15 der Vereinigten Staaten beschäftigt an die 120.000 Menschen (also etwa eine komplette Stadt in der Größe Salzburgs), die mit Hilfe globaler Abhöreinrichtungen wie ECHELON16 den globalen Datenverkehr beobachten und registrieren. 2002 wurde im Zuge der Ermittlungen zu den Ereignissen am 11. September 2001 das "Total Information Awareness Program", mittlerweile in "(Terrorist) Information Awareness Office" (IAO) umbenannt, geschaffen, dem auf Kosten der Einschränkung der Bürgerrechte und der individuellen Privatsphäre großzügige Möglichkeiten zur Überwachung (inklusive der Beobachtung des Einkaufsverhaltens in Buchhandlungen) des täglichen Lebens aller US-AmerikanerInnen und des Restes der Menschheit eingeräumt wurde.17

Das IAO wurde bei der DARPA angesiedelt, also ebenjener Organisation, die vierzig Jahre zuvor die Entwicklung des Internets initiiert hatte. Als eine seiner Hauptaufgaben definiert das IAO unter anderem Entwicklung von Technologien zu "Story telling, change detection, and truth maintenance"18 (cf. "[...] the Ministry of Truth, whose primary job was [...] to supply [...] every conceivable kind of information, instruction, or entertainment"19).

Zu allem Überfluss gab sich das IAO vorerst (mittlerweile wird das Bild auf der Homepage und in den Publikationen nicht mehr verwendet) als Erkennungszeichen ein Emblem, in dem ein auf einer Pyramide sitzendes allsehendes Auge den Erdball überblickt, ein icon, wie es in ähnlicher Form auf dem Ein-Dollar-Schein - allerdings ohne Globus - abgebildet ist.20 Das Motto lautet: "Scientia Est Potentia."


Figure 1: Ursprüngliches Logo des (T)IAO


 

21Diese Vorgehensweise ließ die Zahl von Webseiten zu einschlägigen Verschwörungstheorien exponentiell ansteigen und den Daten- und Kommunikationsverkehr zur Thematik explodieren.

Deswegen nimmt auch wissenschaftliche Publikationstätigkeit im World Wide Web der Problematik zum Thema derzeit nichts von ihrer Schärfe. Seriöse wissenschaftliche Internet-Seiten sind in der Minderzahl und werden auch innerhalb der communities schlecht rezipiert, da sie entweder textlich unattraktiv (d. h. schwer verständlich) oder visuell wenig ansprechend sind - oder oft beides.

Dies soll jedoch keineswegs ein Plädoyer dafür sein, dass WissenschaftlerInnen in Zukunft ausschließlich schnell produzierte, flapsig formulierte, kurze Texte mit möglichst zahlreichen Illustrationen veröffentlichen sollten; es soll jedoch das Problembewusstsein dafür geweckt werden, dass im Zeitalter der beschleunigten Informationsbeschaffung und -vernetzung eine neue Art der Darstellung wissenschaftlicher Forschung gefunden werden muss. So wird beispielsweise ein recherchierender Journalist nur in den seltensten Fällen noch Zeit haben, historische Fakten nachzuschlagen, geschweige denn einen Fachwissenschaftler zu kontaktieren.

Wenn wir davon ausgehen, dass diese Art des Informationsaustausches über neue Medien sich in den kommenden Jahren weiter verstärken wird, dann könnte dies, nicht nur was den Geschichts- und Geschichtendiskurs im World Wide Web betrifft, schwerwiegende Konsequenzen für die Wissensaneignung auf breiter gesellschaftlicher Basis haben.

Zu überlegen ist das Internet als Nährboden einer Semiose, eines Zeichenbildungsprozesses, der die bekannten imagologischen Teilaspekte der populärkulturellem Ikone "Amerika" in neue Zusammenhänge stellt und ein neues, enigmatisches Cyber-America entwirft, das in seiner Widersprüchlichkeit jeden Wunsch auf Nutzerseite zu erfüllen verspricht - das World Wide Web als gigantische Wunschmaschine:
"Der Computer erweist sich somit als gesellschaftliche und politische ,Wunschmaschine`, die wirkungsmächtig für die längst überfällige, technische Lösung pädagogisch-didaktischer Probleme (Mikroebene) sowie bildungsinstitutioneller und -politischer Probleme (Makroebene) sorgen wird."22
Die Geschichtswissenschaft wird wohl oder übel gezwungen sein, das ihr eigene Instrumentarium zu erweitern, um den Herausforderungen neuer massenmedialisierter, ikonisierter und mehr denn je manipulierbarer Quellenkorpora gerecht werden zu können. Die Frage, wie es eigentlich gewesen, wird sich wohl nie beantworten lassen können, dennoch könnten wir versuchen, den vieldeutigen und vielfältigen Fehlinterpretationen ein wissenschaftlich versiertes "whodunit"23 entgegenzusetzen.

"In short, that there is no clear difference between fact and fiction. But there is, and for historians, even for the most militantly antipositivist ones among us, the ability to distinguish between the two is absolutely fundamental."24

 

1 Dieser Beitrag beruht auf einem Vortrag, der am 6. Österreichischen Zeitgeschichtetag in Salzburg "kunst - kommunikation - macht" vom 28. 9. - 1. 10. 2003 gehalten wurde. Die Endfassung des Textes wird im Tagungsband im Studienverlag Innsbruck erscheinen. Einige stark frequentierte Beispiele hiefür: <http://www.genealogy.org>; <http://www.ellisisland.org> (listet alle auf Ellis Island in die USA eingewanderten und registrierten Immigranten auf); <http://www.familysearch.org> (Datenbank der Kirche der Heiligen der letzten Tage - "Mormonen" - mit mehreren Milliarden (!) Datensätzen); <http://www.reenactment.de>; <http://www.gettysburgreenactment.com> (Website zur jährlichen Nachstellung der Bürgerkriegs-Schlacht); als Beispiel für die tausenden rechtsextremistischen Seiten im Internet sei <http://www.stormfront.org> genannt.
2 <http://www.archive.org> versucht, das gesamte (!) Internet zu archivieren.
3 Die Wahrnehmung eines Bildes ist nach Vilém Flusser das "Diachronisieren einer synchronen Information", während es sich bei der Verarbeitung eines Textes um die "Synchronisierung einer diachronen Information" handelt. In diesem Dilemma bewegt sich der Versuch der Entschlüsselung des Hypertexts im World Wide Web.
4 Vgl. Dazu vor allem Katie Hafner and Matthew Lyon, Where Wizards Stay Up Late. The Origins of the Internet. New York, Simon & Schuster 1996.
5 Zu "Urban Legends" im Internet und anderswo: Urban Legends Research Centre, <http://www.ulrc.com.au>; Urban Legends Reference Pages, <http://www.snopes.com>.
6 Selbst eine "Aufzählung der Aufzählung" von Verschwörungsseiten muss fragmentarisch bleiben: z. B. Conspiracy Digest, <http://www.conspiracydigest.com>; Conspiracy Archive, <http://www.conspiracyarchive.com>; Conspiracy Planet, <http://www.conspiracyplanet.com>; Conspiracy Theory Research List, <http://www.ctrl.org>.
7 "The Truth is out there."(Fox Mulder)
8 Wie z. B. Clifford Stoll, Die Wüste Internet. Geisterfahrten auf der Datenautobahn, Frankfurt/Main 1996.
9 Ein willkürlich ausgewähltes Beispiel für die unzähligen Websites dazu: From The Wilderness Publications, <http://www.fromthewilderness.com>.
10 Vgl. dazu die historisch seriöse Abhandlung: Richard van Dülmen, Der Geheimbund der Illuminaten. Darstellung, Analyse, Dokumentation, Stuttgart, Bad Cannstatt 1975.
11 <http://www.bilderberg.org>; Bernt Engelmann, Hotel Bilderberg, Göttingen 1994.
12 Vgl. dazu Robert Alan Goldberg, Enemies Within. The Culture of Conspiracy in Modern America, New Haven, London, Yale University Press 2001. Die wahrscheinlich beste Darstellung dieser "Weltverschwörung" in fiktionaler Form lieferten Robert Shea und Robert Anton Wilson, The Illuminatus Trilogy, London, Raven 1975.
13 Als Negativbeispiel einer seriösen Arbeit, die dennoch auf unterkomplexen Theorien fußt, gilt Samuel Huntington, The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order, New York, Simon & Schuster 1998. Vgl. dazu Harald Müller, Der Mythos vom Kampf der Kulturen. Eine Kritik an Huntingtons kulturalistischer Globaltheorie, 1998, <http://www.dse.de/zeitschr/ez1098-4.htm> [accessed 6.11.2003].
14 Michael Hauben, The Net and Netizens: The Impact the Net has on People's Lives, 1993, <http://www.columbia.edu/hauben/CS/Common_Sense1.txt> [accessed 14.6.2003].
15 <http://www.nsa.gov>. Bemerkenswert auch, dass diese Organisation, deren Existenz bis vor wenigen Jahren geleugnet wurde, derzeit (Dezember 2003) auf ihrer Homepage ihr 50-Jahr-Jubiläum feiert.
16 Vgl. dazu die Informations- und Linksammlung der Federation of American Scientists: John Pike, ECHELON, 2003, <http://www.fas.org/irp/program/process/echelon.htm> [accessed 6.11.2003].
17 Vgl. dazu vor allem James Bamford, Body of Secrets. How America's NSA and Britain's GCHQ Eavesdrop on the World, New York, Anchor 2002.
18 <http://www.darpa.mil/iao/> [accessed 17.6.2003].
19 George Orwell, 1984, Harmondsworth, Penguin 2001, Kap. 4.
20 "Oppression and harassment are a small price to live in the land of the free." (C. Montgomery Burns).
21 Kai Raven, Das Total Information Awareness System, o. J., <http://kai.iks-jena.de/miniwahr/tias-iao.html> [accessed 13.6.2003].
22 Klaus Beck, Das Computernetz als pädagogische Wunschmaschine. Prognosen über den Einsatz und die Folgen computervermittelter Kommunikation im Bildungswesen, o. J., <http://www-user.tu-chemnitz.de/koring/sem-medien/beck1-int-comp-bildung.htm> [accessed 10.6.2003].
23 whodunit: "a detective story or mystery story", Merriam-Webster Online, <http://www.m-w.com> [accessed 31.10.2003].
24 Eric Hobsbawm, The New Threat to History, in: New York Review of Books, December 1993, 62-64.