eForum zeitGeschichte 3/4 2001
Der
Historiker im Netz
von Robert Holzbauer
Wenn ich es
genau überlege, bin ich ein österreichischer
Computer-Pionier. Anfang der 80-Jahre des vorigen Jahrhunderts habe
ich begonnen, im alten Wiener Institut für Zeitgeschichte den
Computer zu bedienen. Er hatte das Format eines Schreibtisches und
eine höllisch schnelle, riesengroße 10-MB-Festplatte. Das
war damals noch ein Luxus, der das österreichische
Forschungsbudget mit hunderttausenden Schilling belastet hat.
Meinen ersten eigenen Computer habe ich 1984 mit dem Honorar
aus einem wirtschaftshistorischen Werkvertrag gekauft. Der "Computer
des Jahres 1983" war einer der ersten tragbaren Computer: Er wog 9
kg und war mittels eines zwischen den Schnittstellen platzierten
Griffes (wie jeder andere Koffer auch) zu tragen. Die Erzeugerfirma
"Kaypro" existiert schon lange nicht mehr. Die Leistungsdaten des
Kaypro 2: Z80-A-Prozessor mit 1,5 MHz Taktfrequenz, 64 kB Speicher,
2(!)-Diskettenlaufwerke mit je 192 kB Speicherkapazität,
9-Zoll-Monochrom-Bildschirm.
Seit damals habe ich also
versucht, Zeitgeschichte mit Computer-Einsatz zu betreiben. Mein
Kaypro war sicher der erste Computer, der im Wiener
Zeitgeschichte-Institut in ein Dissertantenseminar geschleppt worden
ist. Sollte damals die "elektronische Revolution" stattgefunden
haben, dann habe ich mich sozusagen in Seh- und Hörweite der
Barrikaden aufgehalten.
Es wäre ja vielleicht sinnvoll,
wenn die österreichische Zeitgeschichte (die ja im Moment
einseitig auf die NS-Herrschaft fixiert scheint) einmal die
Einführung der EDV in den 80er Jahren untersuchen und
reflektieren würde. Beherrschendes Element war damals (unter dem
Einfluss der Sozialwissenschaften) die so genannte Quantifizierung.
Ein frühes österreichisches Quantifizierungsprojekt
untersuchte etwa die Demographie der illegalen Nazis, wobei die wohl
zu Recht in Vergessenheit geratene Methode der "10-cm-Stichprobe"
zum Einsatz gekommen sein soll.
Der Computer-Anwender hat
damals wahrscheinlich keine größeren, aber andere Probleme
gehabt als heute. Festplatten sind abgestürzt wie heute,
allerdings sind mir vergleichbare Katastrophen zu den
Blue-Screen-Abstürzen nicht (mehr?) in Erinnerung.
Ende
der 80er Jahre war ich als Computer-Anwender bereits so routiniert,
dass das Massenphänomen der so genannten Heimcomputer spurlos an
mir vorübergegangen ist. Ich habe also die "MS-DOS"- und die
"Win 3.11"- Generation einfach übersprungen. Ich habe viel
gelernt und viel davon wieder vergessen. Im Wesentlichen war der
Computer für mich dann aber jahrelang nicht viel mehr als eine
Schreibmaschine und ein Zettelkasten.
Seit Mitte der 90er
Jahre habe ich das Internet als Anwender verwendet, dessen
demokratische (um nicht zu sagen: anarchische) Struktur mich immer
schon fasziniert hat. Schon bald habe ich mir mit HTML eine eigene
Startseite gebastelt. HTML (=Hypertext Markup Language) schien mir
nicht unvertraut, ähnelt es im Grunde doch der
Großrechner-Textverarbeitung DCF, welche in der Frühzeit
häufig zum Einsatz kam und mit der ich nicht nur meine
Dissertation, sondern auch das "Handbuch Audiovisuelle Medien 1989"
formatiert habe.
Nach und nach habe ich mir eine
professionelle Software-Umgebung zugelegt; relativ spät, erst
Mitte 2000 habe ich den (lange Zeit nur diffus präsenten) Plan
in die Tat umgesetzt und meine eigene Homepage ins Netz gestellt:
www.holzbauer.net
mit mehreren Subdomains, von denen uns hier wohl nur
http://zeitgeschichte.holzbauer.net zu interessieren hat. Aber:
Internetjahre sind wie Hundejahre - sie zählen wie sieben
Menschenjahre. Und vor allem der Zeitgeschichte-Bereich meiner Seite
ist aufgegangen wie Germteig (=Hefe-Teig).
Weil ich ein
verspielter Mensch bin, hat mir die Gestaltung großen Spaß
gemacht. Oft wird mir die Frage gestellt, ob das schwer ist. Nein,
überhaupt nicht! Web-Design ist weit einfacher als Brot zu
backen oder funktionierende Bumerangs zu bauen. Am Anfang hat man
eigenlich nur zwei Probleme zu lösen. Erstens: Wie positioniere
ich etwas (Text, Graphik) auf dem Schirm dort, wo ich es haben will?
Zweitens: Wie funktioniert ein "link"? Sobald man diese
Grundbegriffe beherrscht, braucht man nur darauf zu achten, was an
fremden Web-Seiten gut ist, und kann es dann problemlos
nachvollziehen.
Heute verstehe ich einfach nicht, warum nicht
mehr Historikerinnen und Historiker das Medium Internet nutzen. Gibt
es in Österreich wirklich nur Dr. Walter Mentzel
(www.mentzel.at)
und mich (www.holzbauer.net)
als Zeitgeschichte-Freibeuter im Netz? Kaum zu glauben, und doch
scheint es so! Dabei enthält doch praktisch jede Seminararbeit
der Zeitgeschichte ausreichend Hirnschmalz für eine
Internet-Seite.
Viel wichtiger als das Aussehen ("design")
einer Webseite ist natürlich der Inhalt ("content"). Eine
One-Man-Show wie meine Seite hat da natürlich immense Vorteile:
Ich kann den Inhalt einfach nach eigenem Geschmack festlegen.
Geradeso, als ob ich der Inhaber eine Lehrstuhles wäre. Einzige
(manchmal schmerzhafte) Einschränkung: Alle Interna sind tabu,
deren Kenntnis aus einem einschlägigen Vertragsverhältnis
herrührt. In meinem Falle wäre das also die Arbeit für
das Archiv des Bundesdenkmalamts, für die Kommission für
Provenienzforschung und für die Historikerkommission.
Die
beamtete und etablierte Geschichtswissenschaft scheint ja die Präsenz
im Web als lästige Pflicht zu betrachten, deren man sich halt
irgendwie zu entledigen hat. Wo immer ein Projekt mit entsprechender
Pflege betrieben wird, fällt dies gleich als positive Ausnahme
auf. Als einziges Beispiel aus einer Hand voll solcher Beispiele sei
hier das Internet-Urgestein ZIS (www.zis.uibk.ac.at),
das Zeitgeschichte-Informations-System der Universität
Innsbruck, erwähnt.
Ich glaube, dass die glatt polierte
Langeweile der meisten Internetseiten von etablierten Institutionen
daher rührt, dass der Weg von der Idee ins Netz zu lang ist.
Oder mit anderen Worten: Das Design wird vollkommen vom Content
abgekoppelt. Das tut Letzterem nicht gut. Dem deutschen Panzergeneral
Guderian wird das Diktum zugeschrieben: "Die Panzertruppe wird vorne
geführt" - Analog dazu könnte man fordern: Der Platz des
Webmasters darf nicht außerhalb des Projekts sein, das er
vertritt.
Ein aktuelles Beispiel für das Ungleichgewicht
zwischen Gestaltung und Inhalt bietet etwa die Seite für den
Österreichischen Zeitgeschichte-Tag 2001
(www.zeitgeschichte2001.at/):
Als ich sie endlich gefunden habe, hatte sie zwar eine
flash-Animation als Intro (braucht eine Wissenschaftsseite ungefähr
so dringend wie einen Gamsbart), dafür aber eine leere
Link-Sammlung. Auch die Website der Historikerkommission
(www.historikerkommission.gv.at),
gegen die ja graphisch überhaupt nichts zu sagen wäre
(außer vielleicht, dass sie etwas blass ist), nützt bei
weitem nicht die Möglichkeiten des Mediums aus. Jedenfalls dient
sie nicht der Kommunikation zwischen den rund 130
Kommissionsmitgliedern; denen werden täglich Word-Dokumente per
E-Mail zugesandt.
Mir fällt die Schwäche der
etablierten Zeitgeschichte immer dann auf, wenn ich zurückverfolge,
wonach die Besucher meiner Seite gesucht haben. Dann wundert mich
oft, dass sie bei mir gelandet sind und nicht beim Österreichischen
Staatsarchiv, bei der Historikerkommission, beim Dokumentationsarchiv
des österreichischen Widerstandes oder beim Institut für
Zeitgeschichte.
Eine Art Schlüsselerlebnis hatte ich
gleich zu Beginn, als ich meine Seite bei verschiedenen Suchmaschinen
platzierte. In der Suchmaschine Fireball (www.fireball.de)
brachten die kombinierten Suchbegriffe "+Österreich +Nazi" als
ersten Fund eine bundesdeutsche Seminararbeit zum "Anschluss" 1938,
an zweiter Stelle meine Zeitgeschichte-Seite1
und an vierter bis achter Stelle Haider-Witze. Keine
Historikerkommission, kein Staatsarchiv, kein
Zeitgeschichte-Institut. Denn die kaufen ihr Design von einem
Spezialisten, und dem Designer ist der Inhalt irgendwie fern. Und der
Person, die den Inhalt festlegt, ist das Internet fern. Und alle
seine Einzelheiten mit seltsamen Namen wie "keywords"",meta-tags"",links", etc.
Wahrscheinlich liegt die weit
verbreitete Web-Abstinenz auch daran, dass das Internet von den
meisten Historikern noch nicht als eigenständiges Medium
begriffen wird. In der Tat kann man im Internet ja auch Texte so
publizieren, wie man sie im vergangenen Jahrhundert als Buch
produziert hätte. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn diese
Seiten ungefähr so oft wie Bücher aktualisiert werden.
Sehr schön zeigt uns die häufig gebrauchte Metapher
von einer "Baustelle" den seltsam illusionären Wunsch, dass
das große Web-Projekt "Geschichte und Internet" etwas sei,
das man irgendwann zum Abschluss bringen könnte. Dabei kann das
Internet viel schneller sein als der Buchdruck mit Bleisatz:
Technisch wäre genauso gut möglich, Live-Radio zu senden,
und bald wird die Bandbreite auch für Live-Fernsehen reichen.
Wer in der abendländischen geisteswissenschaftlchen
Tradition ausgebildet ist, ist daran gewöhnt, dass Information
in Form von Text von links nach rechts und von oben nach unten
präsentiert wird. Die vernetzte Präsentation und auch eine
entsprechende vernetzte Rezeption ist uns (noch?) fremd. Wer sich
sehenden Auges im Internet bewegt, wird bald feststellen, dass man
für das Netz anders schreiben muss. Ich habe aber auch
festgestellt, dass ich die Inhalte meiner Seite auch nach der
Nachfrage organisiere. Hatte ich etwa gute Suchmaschinen-Resultate
zum Begriff "Gestapo", dann habe ich die entsprechenden Inhalte an
sichtbare Stelle platziert. Wahrscheinlich ändert das Medium
also auch den, der es benützt. Überdies: das digitale
Zeitalter wird auch Auswirkungen auf die Geschichte haben. Haben
Texte, die man aus dem Internet heruntergeladen hat, einen
Quellenwert? Welche dinglichen Quellen wird das e-Government
hinterlassen? Wahrscheinlich wird es zukünftig eine
Hilfswissenschaft geben, welche u.a. lehrt, wie man Daten von
8-Zoll-Disketten lesen kann.
Was mich selbst am Web
fasziniert, ist eine gewisse Chancengleichheit. Milliardenschwere
Unternehmen haben im Grunde genommen nicht mehr Platz zur Verfügung
als Tobias Bergs "Nachrichtendienst für Historiker"
(www.historiker.de)
oder ich, nämlich genau einen Bildschirm voll. Jede Web-Seite
ist (theoretisch) gleich schnell zu aktualisieren und jede ist im
Prinzip von beliebig vielen Menschen rezipierbar. Die einzelne
Wissenschaftlerin bzw. der einzelne Wissenschaftler hat damit die
gleichen Produktionsmittel zur Verfügung und ist nicht mehr auf
einen externen "Vermittler" angewiesen, um das Produkt der
Wissens-Akkumulation zu verbreiten. Schließlich ist das Amt des
Historikers eine Art öffentliches Lehramt, und es gibt eine
soziale Verantwortung, das erworbene Wissen der Allgemeinheit
zugänglich zu machen, es also zu vergesellschaften.
Zweierlei
wird ja immer wieder beklagt: dass die Öffentlichkeit die
Ergebnisse der zeithistorischen Forschung nicht oder zuwenig zur
Kenntnis nimmt und dass die Medien immer wieder versuchen diese
Ergebnisse für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Ich habe
einmal versucht, für diese Sensations-Maschinerie den Begriff
"Nazi-Tainment" einzuführen und werde sicher - sobald ich dazu
Zeit finde und mich die Muse küsst - eine Polemik über die
Dramaturgie des "Aktenfundes" verfassen.
Mit meiner
Zeitgeschichte-Seite versuche ich, den umgekehrten Weg zu gehen:
Warum sollte ich mich als Historiker nicht der ("neuen") Medien
bemächtigen? Das Internet gibt mir die Möglichkeit, so über
Geschichte zu schreiben, wie ich, Robert Holzbauer, es für
richtig halte. Inhaltlich habe ich mir beim Projekt
<http://zeitgeschichte.holzbauer.net> keinerlei Beschränkungen
als den eigenen Geschmack auferlegt. Die Inhalte meiner Seite haben
einen eindeutigen Fokus auf meine eigenen Arbeitsschwerpunkte und
Interessen. Im Moment ist das vor allem die NS-Herrschaft in
Österreich, aber ich möchte mich nicht selbst darauf
einengen. Meine Zeitgeschichte-Seite war einem organischen Wachstum
ausgesetzt und die "Kapitel-Einteilung" hat sich quasi durch
"Zell-Teilung" ergeben. Derzeit werden meine Fundstücke
verteilt auf die Seiten "Termine"",Notizen"",Bücher"",Links und Tipps" sowie auf einen Bereich "Texte". Durch
"learning-by-doing" hat sich auch der "Newsletter" ergeben.
Immer, wenn mehrere (oder auch besonders wichtige) Änderungen
oder Neuzugänge erfolgt sind, versende ich einen Newsletter an
(derzeit) rund 150 Personen. Und weil wir gerade bei den Zahlen sind:
Eine monatliche Zugriffszahl von derzeit rund 500 mag auf den ersten
Blick nicht gerade nach Massenmedium aussehen; ich nehme aber nicht
an, dass Österreichs "Special-Interest"-Printmedien mehr Leser
haben.
Eine Zeit lang habe ich erwogen, den eher "privaten"
Bereich meiner Seite vom wissenschaftlichen abzukoppeln. Ich habe
diesen Gedanken wieder verworfen: Ein Hochglanz-Magazin kann durchaus
auch ein wenig "Lifestyle" transportieren. Außerdem habe ich
keine Lust, meine Identität als Historiker allzusehr von meinen
anderen Identitäten abzuspalten. Fürs Erste lasse ich also
die Seiten "savoir vivre"",Sport" und "Web-watch" unter dem
Dach von www.holzbauer.net
und damit sozusagen im "gleichen Heft" wie die
Zeitgeschichte-Seite. Bei meinen nächsten historischen
Web-Projekten wird das wohl anders sein. Geplant habe ich die Seite
www.kunstraub.net,
welche sich vor allem mit dem nationalsozialistischen Kunstraub
beschäftigen wird; weiters erwäge ich ein eher
geschichtsphilosophisches Web-Projekt. Besonderen Spaß macht
mir hin und wieder die Polemik. Letzten Faschingssamstag hat etwa der
Chefredakteur der Wiener "Presse" in seinem Kommentar behauptet,
die Historiker und Politologen hätten die Verdrängung der
Nazi-Herrschaft nur erfunden, weil die "Erforschung von angeblich
Verdrängtem arbeitslosen Wissenschaftern dicke
Forschungsaufträge" ermöglichen würde. Solche
Denkmäler des Flachdenkens müssen einfach entsprechend
gewürdigt werden!
Gerade weil Österreichs
Öffentlichkeit unter einem Mangel an intellektueller Kontrolle
zu leiden scheint, ist es in den vergangenen Jahren zahlreichen Laien
gelungen, sich als "Zeitgeschichte-Experten" zu präsentieren.
Es ist ja eigentlich traurig genug, dass es unter Österreichs
Journalisten kaum ausgebildete Historiker gibt. Ich aber werde nicht
widerspruchslos hinnehmen, wenn etwa in den Zeitungen hemmunglos das
alte Nazi-Vokabular ("Endlösung"",Arisierung"",Euthanasie" etc.) fröhliche Urstände feiert.
Sicher
ist der Besitz und die ständige Betreuung einer Website mit dem
Einsatz von Zeit und Hirnschmalz (also eigentlich mit Arbeit)
verbunden. Gelegentlich auch mit dem, was die Unternehmensberater
"motivationsunabhängige Routine" nennen. Ich selbst habe dies
bisher kaum je als Last empfunden. Für die laufende Pflege wende
ich derzeit nicht mehr als ein paar Stunden pro Woche auf.
Publizieren im Internet ist übrigens ein hervorragendes
Therapeutikum gegen die Schreibhemmung: Was mir heute nicht gefällt,
ändere ich halt morgen wieder. Bis zu einem gewissen Grad wird
man allerdings auch zu einer Art "öffentlicher Person". Bisher
kann ich damit leben. Außerdem ist mein wirkliches Leben als
Historiker ja weit spannender als das der armen jungen Menschen, die
vor versteckter Kamera Taxi fahren müssen.
Ich kann
allen Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern nur dringend raten, die
Grundprinzipien des Web-Publishing zu erlernen und ins Netz zu gehen.
Bei entsprechendem Interesse stelle ich auch gerne meine Erfahrungen
zur Verfügung. Noch ist der Prestigewert einer eigenen Seite
allenfalls mit dem eines Ferrari-Cabrios in der Rotlicht-Szene zu
vergleichen. Die Anerkennung, die ich für meine Arbeit im
Internet bisher erhalten habe, hat mein Selbstwertgefühl sehr
gestärkt. Und die höchste Form der Anerkennung ist wohl das
Plagiat: ein Epigone hat sich tatsächlich die Domain
"www.holzbauer-net.de" reserviert!