ein Projekt von Roswitha Breckner und Wolfgang Weber
Dieser Beitrag gibt einen kurzen Einblick in unser 1996 initiiertes Forschungsprojekt mit dem Arbeitstitel "Kriegs- und Nachkriegszeit in Vorarlberg, dargestellt an den Lebensgeschichten Vorarlberger Angehöriger der Jahrgänge 1904-1938. Eine lebensbiographische Studie."1Im ersten Punkt schildern wir die Ausgangslage der Zeitgeschichtsforschung in Vorarlberg, welche wir 1996 vorfanden, im zweiten verweisen wir auf die methodischen Grundlagen der Studie. Im dritten Punkt stellen wir die Intention des Projektes vor, und im vierten und letzten Punkt präsentieren wir die bisherigen Zwischenergebnisse unserer Forschungen. Die weitere Zukunft des Projektes und die Schwierigkeiten, die auftraten, wie z.B. die fehlende Möglichkeit einer Archivierung der erhobenen Daten, wurden bereits an anderer Stelle erläutert (Weber 2000).
Die historische Aufarbeitung der Vorarlberger Landesgeschichte während des Zweiten Weltkrieges und in der Zweiten Republik begann Mitte der 1980er Jahre und folgte in ihrer Themenwahl (inter)nationalen Trends. Die Publikationen zur Epoche 1938-1945 beschränken sich auf ausgewählte Themenbereiche wie etwa den "Anschluß" 1938, Widerstand und Verfolgung, das Schulwesen während der NS-Zeit oder Aspekte der Alltagsgeschichte. Ergänzt werden diese Studien durch auto/biographische Darstellungen und vereinzelte themenbezogene Aufsätze. Eine Überblicksdarstellung zur Geschichte Vorarlbergs während der NS-Zeit fehlt bis heute. Methodisch sind diese Studien an klassischen historiographischen Herangehensweisen orientiert und liefern somit mehr eine Geschichte der umfassenden, meist nur inländischen Archivbestände als eine moderne Alltags-, Struktur- und Sozialgeschichte. Mündliche Quellen werden, wenn überhaupt, als Ergänzungen zur schriftlichen Überlieferung verwendet. Anders verhält es sich mit der 1947 erstmals publizierten Untersuchung von Kaplan Georg Schelling, einem KZ-Überlebenden, über das Kriegsende im April/Mai 1945 in Vorarlberg. Diese Studie beruht auf umfangreichen Recherchen mit der Methode der Mündlichen Geschichte. Erst 1996 erschienen in Vorarlberg wiederum zwei landesgeschichtliche Arbeiten, die zum Gros auf mündlichen Quellen fußen (Huber 1996, Ruff 1996).
1995 bis 2000 arbeiteten 21 Historiker und Historikerinnen an einer umfassenden Studie zur Geschichte des Landes Vorarlberg von 1945 bis 1995. Die Ergebnisse dieser deskriptiven historiographischen Studie liegen seit März 2000 vor (Mathis/Weber 2000). Im Zuge der Forschungen für dieses Projekt wurde den daran Beteiligten deutlich vor Augen geführt, wie stark das Wissen über die vergangenen 70 bis 80 Jahre Landesgeschichte an historischen Abläufen im politischen Geschehen wie etwa dem "Anschluß" Österreichs an NS-Deutschland 1938, dem Kriegsende 1945 oder der materiellen Not der Nachkriegsjahre orientiert ist. Darüber, wie diese Abläufe von den daran beteiligten bzw. davon betroffenen Menschen erlebt wurden und vor allem wie diese Erlebnisse bis heute in lokal-, regional- und generationsspezifischer Weise fortwirken, wissen wir aus wissenschaftlicher Sicht auch nach diesem Buch noch sehr wenig. Wie notwendig eine derartige Wissensvermehrung aus wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Sicht hingegen wäre, zeigt sich nicht zuletzt daran, daß Deutungen und Wahrnehmungen zum Geschehen der Kriegs- und Nachkriegszeit auch in der Gegenwart noch umstritten sind und öffentliche Darstellungen vor allem der Kriegszeit stark von den gegenwärtigen Diskussionen und politischen Auseinandersetzungen bestimmt sind. Die Gegenwart ist für den historischen Blick auf die Vergangenheit immer mitbestimmend. Sie muß daher in der historischen Erforschung der Vergangenheit berücksichtigt werden (Breckner/Weber 1998). Ein derartiger Ansatz ist bis dato durch die Vorarlberger Historiographie noch nicht geschaffen worden.
Vor diesem Hintergrund haben wir am Rande des oben erwähnten Buchprojektes zur Vorarlberger Landesgeschichte von 1945 bis 1995 im Jahre 1996 eine erste Initiative gestartet, um zunächst schriftlich niedergelegte Lebenserinnerungen von Vorarlbergern und Vorarlbergerinnen zur Nachkriegszeit zu sammeln. Einem einschlägigen Zeitungsaufruf in der auflagenstärksten Tageszeitung des Landes folgten rund 45 Einsendungen von Materialien.2 Diese große Resonanz ermutigte uns, die schriftlichen Schilderungen, meistens auf einen engen Zeitraum oder wenige Ereignisse begrenzt, durch mündliche Erzählungen über die gesamte Lebensgeschichte auszuweiten. Anfang 1997 führten wir 23 lebensgeschichtliche Interviews nach der im folgenden beschriebenen Methode von Fritz Schütze und Gabriele Rosenthal mit Vorarlberger Männern und Frauen durch, von denen die meisten in den 1920er und 1930er Jahren geboren wurden und daher den Zweiten Weltkrieg wie die Nachkriegszeit erlebt haben. Ihre auf Tonband aufgezeichneten Interviews sollten, so war es in unserem 1996 eingereichten Forschungsantrag an die Vorarlberger Landesregierung vorgesehen, zusammen mit den schriftlichen Erlebnisschilderungen und einigen Photographien den Grundbestand eines Archivs mündlicher und autobiographischer Geschichte in Vorarlberg bilden (Weber 2000).
Die von uns verwendete Interviewmethode bei der Erhebung der Lebensgeschichten orientiert sich an den Arbeiten von Fritz Schütze (1978) und Gabriele Rosenthal (1990). Sie folgt den drei Prinzipien, den Interviewpartnern a) möglichst viel Raum zu lassen, ihre Lebensgeschichte(n) während des Interviews selbst zu gestalten; b) die Nachfragen so zu formulieren, daß sie weitere Erinnerungsprozesse anregen und Erzählungen ermöglichen sowie c) vor allem solche Themen durch Nachfragen zu detaillieren, die für die Interviewpartner selbst wichtig sind und ihrem Relevanzsystem (Schütz/Luckmann 1979) entsprechen.Dem Prinzip, den Interviewpartnern zu ermöglichen, ihre Geschichte selbst zu gestalten, wird vor allem die Gliederung des Interviews gerecht. Zu Beginn werden die Interviewpartner aufgefordert, ihre Lebensgeschichte zu erzählen, alles für sie Wichtige bis heute. Während dieser ersten Phase, der sogenannten Eingangs- oder Haupterzählung, halten sich die Interviewer mit Fragen gänzlich zurück, machen Notizen für spätere Nachfragen und unterstützen die Erzählung durch aktives Zuhören. Diese Phase wird in der Regel durch eine abschließende Bemerkung oder deutliche Signale seitens der Interviewpartner beendet. Sie kann zehn Minuten oder vier Stunden dauern. In allen Fällen wird davon ausgegangen, daß die präsentierten thematischen und zeitlichen Verknüpfungen auf gestaltete Erlebniszusammenhänge verweisen, die einer textanalytischen Rekonstruktion zugänglich sind. Das heißt in allen Fällen finden Auswahlprozesse statt, welche Themen und Ereignisse in welcher Reihenfolge -und das ist nicht immer die historisch chronologische- dargestellt werden. Die Auswahlprozesse zeigen an, wohin die Aufmerksamkeit in welchen thematischen oder zeitlichen Zusammenhängen gelenkt oder wovon sie weggeführt wird. Dies basiert auf der Annahme, daß die Auswahl dessen, was dargestellt sowie was ausgelassen wird, einem Prinzip zur Bildung einer Erlebnis- und Erzählgestalt (Rosenthal 1995), oder aber einem inneren roten Faden folgt. Ein solcher roter Faden gibt, wird er in einer Analyse aufgespürt, Aufschluß über die Perspektive, aus der ein Geschehen erlebt und dargestellt wird, und zwar z.T. auch unabhängig von den bewußten Absichten der Interviewpartner.
In einer auf die erste Selbstpräsentation folgenden zweiten Phase werden durch die Interviewer Fragen gestellt, die möglichst der Erzählchronologie im ersten Teil folgen. Dies soll gewährleisten, daß die Forscher/innen den Gestalt- und Erlebniszusammenhängen der Interviewten (Rosenthal 1995) folgen, auch wenn man diese analytisch noch nicht verstanden hat. In dieser Phase ist es darüber hinaus zentral, Fragen so zu formulieren, daß sie Erzählungen hervorrufen und nicht zu Rechtfertigungen oder ausgedehnten Beschreibungen auffordern. Dies deswegen, weil die Form der Erzählung durch ihre zeitliche Ordnung in ein Vorher und ein Nachher sowie durch ihren inneren Aufbau z.B. nach Einleitung, Höhepunkt und Coda (Kallmeyer/Schütze 1977), Handlungsabläufen in ihrer Strukturiertheit am nächsten kommt. Handlungsabläufe sind ebenfalls zeitlich gegliedert in ein Davor und Danach, haben eine Phase der Vorbereitung, der Durchführung und der Evaluation oder der Bewertung/Reflexion. Von diesen Überlegungen ausgehend liegt der narrativen Fragetechnik die zentrale Annahme zugrunde, daß wir uns mit Erzählungen am ehesten vergangenen Handlungsverläufen nähern, die, gewinnen sie in der Erinnerung und in der Erzählung ihre eigene Dynamik wieder, auch die damalige Perspektive auf das Geschehen sichtbar werden lassen. Eine solche Perspektive kann nicht ohne Spuren zu hinterlassen aus der Gegenwart heraus beliebig kontrolliert werden. Die mit einer Erzählung eingegangene kommunikative Intention, dem anderen mitzuteilen, was geschehen ist und wie man das erlebt hat, beinhaltet darüber hinaus, dem Zuhörer ausreichend Details und Hintergrundwissen mitzuteilen, um ein erlebtes Ereignis verständlich zu machen. Erzählungen enthalten deshalb auch reiche Detailinformationen über die zeitlichen, örtlichen, personellen und biographischen Kontexte, in denen Ereignisse stattgefunden haben, die man in der Regel nur schwer oder gar nicht direkt abfragen kann (Breckner 1994).
Die textanalytische Auswertung der so geführten Interviews hat zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Erlebnissen und Erfahrungen in der Vergangenheit und ihrer gegenwärtigen Bedeutung und Präsentation in ihren biographischen und zeitgeschichtlichen Kontexten zu rekonstruieren (vgl. Rosenthal 1995, Fischer-Rosenthal 1996, Fischer-Rosenthal/Rosenthal 1997). Zusammenfassend erfordert dies fünf Arbeitsschritte:
1. Analyse der gelebten Lebensgeschichte entlang der biographischen Daten.
2. Analyse der Gestaltprinzipien der erzählten Lebensgeschichte entlang der Eingangserzählung.
3. Analyse der Genese der Gestaltprinzipien als Fallgeschichte.
4. Feinanalyse einzelner Textstellen zur Überprüfung von Hypothesen.
5. Kontrastierung der erlebten und erzählten Lebensgeschichte.
Beim Design des Forschungsprojektes ließen wir uns von folgender Intention leiten:
Welche generationsspezifischen und Vorarlbergspezifischen Muster der mündlichen und der schriftlichen Darstellung dieser Zeit lassen sich erkennen?
Mit den Analyseergebnissen zum Interview von Herrn Graf (geb. 1910) konnte im Vergleich zum Typus, den Herr Gandler (geb. 1909) repräsentiert, ein anderes Muster der Verwicklung in den Nationalsozialismus rekonstruiert werden. Obwohl nahezu gleichen Alters wie Herr Gandler, gehörte Herr Graf 1938 als 28-jähriger Erwachsener zu denjenigen, die -trotz ihrer Verankerung im katholisch-konservativen Milieu und als Mitglied der Heimwehr- 1938 für den "Anschluß" an NS-Deutschland votierten, und schloß sich der NS-Bewegung als Leiter einer Dorfschule an, was in der Schulchronik auch dokumentiert wurde. Möglicherweise war diese Haltung schon früher entstanden: 1936 fuhr Herr Graf mit einem Lehrerkollegen zum NSDAP-Reichsparteitag nach Nürnberg -was in seiner lebensbiographischen Erzählung allerdings eher versteckt wird. Hieraus und aus vielen anderen Textpassagen läßt sich zeigen, daß Herr Graf, entgegen seiner damals sehr wahrscheinlichen Zustimmung zur NS-Bewegung, die anhand vieler Indizien deutlich wird, heute eher den Bedarf hat, diese Zustimmung zu relativieren und zu rechtfertigen. Das äußert sich etwa auch in Belegerzählungen über kleine Konflikte mit den Nazis und in der rechtfertigenden Weise der Bezugnahme auf seine damaligen Berichte zum Tagesgeschehen in der Schulchronik. Nach 40 Monaten Kriegsteilnahme an der Ostfront (ab 1942) -über die kaum berichtet, geschweige denn erzählt wird- kehrte Herr Graf 1945 nach kurzer US-amerikanischer und französischer Kriegsgefangenschaft zurück auf seinen Posten als Leiter seiner früheren Dorfschule und fand sich nun in einer "anderen Welt" wieder, wie er es ausdrückt. Diesen "Weltenwechsel" nahm er sofort an, vermutlich um seine nun nicht mehr gesellschaftsfähige Zustimmung zum Nationalsozialismus quasi "abzustreifen". Allgemeiner gesprochen kann man hierin ein Muster erkennen, durch eine scharfe Zäsur zwischen dem Leben vor und nach Kriegsende bzw. vor und nach der NS-Zeit, die Verwicklungen in letztere in den Hintergrund zu drängen, da man ja "danach" ein scheinbar gänzlich anderes Leben geführt hat. Daß Herr Gandler und Herr Graf möglicherweise stärker an die NS-Vergangenheit gebunden sind, als ihnen dies selbst zugänglich und bewußt ist, findet seinen Ausdruck in der exzessiven Beschäftigung mit der Heimatgeschichte, die beide aufweisen. In ihren lokalgeschichtlichen Studien konzentrieren sich beide allerdings vermehrt auf geographische und folkloristische Elemente als auf die konkreten historischen Ereignisse der Zeitgeschichte, da erstere leichter in überzeitliche Perspektiven eingebettet werden können.
Im Vergleich zu Herrn Gandler können wir Herrn Graf als einen Fall charakterisieren, bei dem eine damals sehr wahrscheinlich zustimmende Haltung zum Nationalsozialismus heute relativiert, ja nahezu ignoriert wird. In beiden Fällen ist die lebensgeschichtliche Bedeutung dieser Zeit damals wie heute nahezu unbearbeitet geblieben. Dieses Muster des biographischen Umganges mit der NS-Zeit ist ein sehr verbreitetes, das bereits in den Untersuchungen von Gabriele Rosenthal und ihren Mitarbeiterinnen (1986, 1987 und 1990) ausführlich dargestellt wurde. Es kam auch in den in der BRD im Rahmen des USHMM-Projektes geführten Interviews4 immer wieder zum Vorschein. Ein exakterer Vergleich unserer mit diesen Interviews könnte allerdings klären, ob darin -trotz der überwiegenden Gemeinsamkeiten in der Ausprägung des Musters an sich- für Österreich spezifische Aspekte enthalten sind. Diese Vergleichsperspektive stärker miteinzubeziehen verspricht demnach auch bei geringen Unterschieden in der Ausprägung der Muster und Phänomene fruchtbar zu werden.
Die Distanznahme gegenüber der Beteiligung am NS-Regime wurde durch die Befreiung durch die Alliierten im Mai 1945 und die kollektive Amnestie durch die Westalliierten und durch die wieder errichtete österreichische Staatsgewalt nach dem Mai 1945 erheblich erleichtert. Paradoxerweise überdauerten dadurch positive Haltungen gegenüber dem Nationalsozialismus (insbesondere ein ausgeprägter Antisemitismus) bis heute gut. Da die Schuldfrage nicht mehr kollektiv gestellt wurde, blieb eine öffentliche Auseinandersetzung mit den eigenen positiven Haltungen sowie der Beteiligung am Nationalsozialismus, am Krieg und an der politischen und rassischen Verfolgung weitgehend aus. Spezifische Sprachwendungen, in dieser Zeit verbreitete Denkmuster (insbesondere rassistische) wurden in Österreich öffentlich vergleichsweise wenig zum Thema gemacht und wurden auch nicht in der Weise moralisch tabuisiert, wie das z.B. in der BRD der Fall war. Vergleicht man daher unsere Interviews insbesondere aus der HJ-Generation mit solchen in West-Deutschland, wie sie etwa Gabriele Rosenthal u.a. (1986, 1987 und 1990) vorgelegt haben, dann fällt auf, daß in unserem Sample weitaus unzensurierter aus dem Nationalsozialismus stammende sprachliche Ausdrücke und antisemitische Denkmuster geäußert werden. Dies sagt zunächst jedoch nichts über die Verbreitung des Antisemitismus in Österreich im Vergleich zur BRD aus; es heißt lediglich, daß die Tabus gegenüber seiner Äußerung in Österreich möglicherweise geringer sind.
Die
Thematik der Selbstdefinition als Österreicher in Beziehung, aber
auch in Abgrenzung zu Deutschland und "den Deutschen" im Kontext der Erzählungen
über die Nazizeit mag auch damit zusammenhängen, daß die
Interviews in der Regel im Team von einer (Bundes-)Deutschen und einem
Österreicher geführt wurden. Damit waren beide "Pole" der deutsch-österreichischen
Beziehung im Interview physisch repräsentiert, ganz unabhängig
von den persönlichen Meinungen und Haltungen der Interviewpartner.
Diesen Aspekt deutlicher herauszuarbeiten und analytisch fruchtbar zu machen,
ist das Ziel unserer weiteren Arbeit.
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zu den Biographen. Methoden der Erhebung und Auswertung lebensgeschichtlicher
Interviews, in: Berliner Geschichtswerkstatt (Hg.): Alltagskultur, Subjektivität
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